Das leistungsfähigste Schiessbrillensystem

Schütze und Praktiker mit kindlicher Neugier

Der Zürcher-Unterländer Christof Carigiet ist auf vielen Schiessplätzen der Schweiz zuhause und über alle Distanzen eine bekannte Grösse. Nun erobert er auch als Erfinder die Schweizer Schiess-Szene.

 

Ist Christof Carigiet nun Schütze auf der Armbrust, dem Standard-, Luft- oder Kleinkaliber-Gewehr? Stützpunkt-Trainer, Matchschütze, Genusssportler oder Erfinder?

„Alles!“ antwortet der Embracher Maler-Vorarbeiter und Schützenkönig.

 

Elf Meistertitel sind in der bisherigen Laufbahn zusammen gekommen. Mit dem Sturmgewehr 57 reichte es an den Schweizermeisterschaften 2004 ebenso zu Gold wie 2009 im Standardgewehr-Zweistellungsmatch. Damit erfüllte er sich zwar keinen Bubentraum, aber er erreichte ein weiteres persönliches Ziel.

 

Wer sich mit dem Kugel- und Pfeilspezialisten über den Volkssport „Schiessen“ unterhält, findet einen „Chratten“ voller Themen:

  • „Feldschiessen“

Vor ein paar Jahren erzielte Christof Carigiet als treffsicherster Zürcher das Maximum. Für ihn bleibt unverständlich, weshalb am grössten Schützenfest der Welt die Chance nicht genutzt wird, der Schweizer Bevölkerung auch das sportliche Schiessen zu präsentieren.

„Es könnten Ranglisten mit Ordonanz- und Sportgewehren erstellt werden. Die Tradition bliebe dabei trotzdem erhalten“, schickt er einen Tipp in Richtung SSV-Verantwortliche.

 

Schnell wird klar, da denkt einer zwar wie ein verwurzelter Schütz, aber nicht nur in seit Jahrzehnten vorgegebenen und eingegrabenen Bahnen. Jammer-Sprüche wie „geht nicht“ treiben ihm die Röte ins Gesicht. Dann fühlt er sich angestachelt und nimmt lachend eine Selbsteinschätzung vor: „Die kindliche Neugier ist mir geblieben.“

Aber auch den Antrieb, nicht nur zu beobachten, sondern auch etwas bewirken zu wollen hat er sich bewahrt. Da kann der Weg vom aktiven Schützen zum Tüftler und Erfinder ja nicht weit sein.

  • AXIA TRIPLE X, der „Bentley[1]“ unter den Schiessbrillensystemen“

Im Jahr 2012 hob Christof Carigiet nicht in höhere Sphären ab. Zu viele fremde Gedanken schwirrten während der Wettkämpfe in seinem Kopf herum. Er testete sein Produkt, das Schiessbrillensystem AXIA TRIPLE X, analysierte Fehlschüsse und stand als Erfinder und Tester unter zusätzlichem Druck.

 

Mit freiem, unbeschwertem Schiessen war 2012 Fehlanzeige! Dafür gratulierten ihm namhafte Schützenkollegen zur Weltneuheit AXIA TRIPLE X. Unter den Gratulanten waren beispielsweise die lebende Legende Pierre-Alain Dufaux, der Gewehr-Internationale Fabio Sciuto, der Matchschützen-Präsident Marcel Ochsner und der 300-m-Nationaltrainer Rolf Denzler.

 

Christof Carigiet wollte mit seiner Erfindung nicht nur seine persönlichen Seh- und Zielprobleme angehen, sondern strebte die ultimative Gesamtlösung an. Konstrukteur Walter Egli setzte seine Ideen um und Boris Rebsamen (Sehstern Optik) übernahm die Sachbearbeitung.

 

Was der „Bentley unter den Schiessbrillen“ kann und wie das Drehen des Glases in der Halterung funktioniert, erklärt Christof Carigiet mit derartiger Begeisterung und Überzeugung, dass sich selbst Nicht-Schützen überlegen, ob sie das System nicht auch am Computer oder beim Einfüllen der Waschmaschine benutzen könnten. Es wird spürbar: Da wurde ein überregional bekannter Praktiker mit Bodenhaftung zum Erfinder. Nicht das Reissbrett oder irgendeine Software diente als Grundlage, sondern die eigenen Erfahrungen und der Wille, eine praktische Lösung für anstehende Probleme zu finden.

  • „Vereinswechsel“

Christof Carigiet scheute sich auch nicht im mittleren Lebensalter neue Erfahrungen zu sammeln. Er gab in der vergangenen Saison das Debüt im 300-m-Europacup und qualifizierte sich für den Final in Pilsen. „Es war ein unglaubliches Erlebnis. Und die Belastung ist eine ganz andere als sonst bei einem Schiessen. Ich bewundere Jeden, der mit diesem Druck umgehen kann“, sprudelt es aus dem bald 48-jährigen Familienvater heraus.

 

Im Europameisterschafts-Jahr 2013 wird Christof Carigiet wieder dem Liegend-Spezialisten Marcel Ackermann mit Rat und auch mit Munition zur Seite stehen. Die Zielsetzung ist klar, aber geheim!

 

Die Entwicklung von Präzisionsgeschossen ist ein weiteres Projekt, das qualitativ und quantitativ bereits erste Erfolge verzeichnet. Bei derart vielen Tanzeinlagen auf verschiedenen Hochzeiten müssen wohl irgendwo Abstriche vorgenommen werden. Der Vereinswechsel von Höri zu Oberwinterthur dürfte ein Indiz dafür sein, in welche Richtung es künftig gehen soll.

 

Gut schiessen möchte Christof Carigiet auch in Zukunft. Die intensiven Trainings im Brünig Indoor Schiess-Sport-Zentrum, seiner zweiten schiesssportlichen Heimat werden bleiben, aber der Jass danach oder die Ruhe vor der nächsten „Schützenfest-Tournee“ gewinnen zunehmend an Bedeutung.

 

Auch das Gefühl, an der Schweizermeisterschaft zuoberst auf dem Podest zu stehen, vermag ihn nicht zu neuen Höchstleistungen anzutreiben. „Ich habe mich damals gefragt, war das alles? Dafür habe ich einen derartigen Aufwand betrieben? Und die Atmosphäre bei der Ehrung mit ganzen vier Zuschauern und Schützen, die bereits ihre Autos packten ist auch nicht gerade stimmungsvoll.“

 

Die Ideen werden Christof Carigiet nicht ausgehen. Ob bei der Visualisierung der Resultate an Wettkämpfen oder bei neuen Wettkampfformen, Sponsoring-Ideen, Imagekampagnen, der Kommunikation oder bei technischen Entwicklungen, der 110% Schütze aus Embrach hat einiges zu sagen. Von ihm wird noch einiges zu hören sein. Vor allem dann, wenn er –wie in Schützenkreisen nicht selten– zu hören bekommt: „das geht nicht“.



[1] Registered Trade Mark der „Bentley Motors Limited“; Volkswagen AG

Weltneuheit in der Schiessbrillenoptik

Vertrieb und Export weltweit durch:

Referenzen

Der Erfinder

Christof Carigiet
Christof Carigiet

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